Washington D.C.

Washington D.C.-Geschichte hautnah

Die Hauptstadt ist meist das Aushängeschild eines Landes. Hier hat die Regierung ihren Sitz und alle Entscheidungen werden von der Stadt aus getroffen. Auch Washington D.C. ist Dreh-und Angelpunkt der Amerikanischen Regierung und neben New York und Boston eines der meist besuchten Städte der Ostküste. Deshalb wollte ich auch einmal in die Stadt reisen um mich von dessen Geschichte beeindrucken zu lassen.

Es hätte dafür auch keinen besseren Zeitpunkt geben können als zwischen Weihnachten und Neujahr. Denn da hat mich eine Freundin aus Deutschland während meines Auslandsjahres besucht. Wir fuhren von New York mit dem Bus in die Hauptstadt und trafen uns dort mit einem anderen Au Pair. Sabrina habe ich in der Einführungswoche in der „Au Pair Schule“ kennen gelernt. Sie wollte die Stadt auch unbedingt einmal besuchen und ist dann auch später mit uns zurück nach New York gefahren.

Nach 4-5h Busfahrt…

…sind wir endlich an unserem Hostel angekommen. Meine Freundin und ich fielen nur noch in unsere Betten und schliefen sofort ein, denn der nächste Tag sollte aufregend und anstrengend zugleich werden. Gefrühstückt haben wir in einem nahegelegenen Café und machten uns zu Fuß zum Weißen Haus auf. Wir wohnten nur 15 min. vom Hauptsitz des US-Amerikanischen Oberhaupts entfernt. Das Wetter war da noch leider ziemlich grau, was sich aber im laufe des Tages zum Glück änderte. Aber was will man auch anderes im Dezember erwarten ;).

Unsere Sightseeing Tour ging mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Lincoln Memorial weiter. Hier kam auch endlich die Sonne raus und wir konnten super schöne Bilder machen. Wir stiegen die schier endlosen Treppen hinauf und bewunderten das Baukunstwerk. Der Ausblick war ebenfalls grandios und wir verweilten ein paar Minuten. Nach ein paar Fotoshootings liefen wir dem Reflection Pool entlang zur Gedenkstätte des 2. Weltkrieges. Einige Tafeln waren als Gedenken an die Opfer des Krieges aufgestellt. Es herrschte Stille beim erkunden des Bauwerkes. Einige Minuten später fanden wir uns auf dem Weg Richtung Washington Monument wieder. Leider gab es dort gerade Bauarbeiten, sodass wir nicht hinauf steigen konnten.

Kurz vor dem Capitol…

…bekamen wir Hunger und da das Smithonian National Museum of American History gerade in der Nähe war gingen wir dorthin. Denn uns hatte man gesagt dass der Eintritt kostenlos sei, man aber gerne eine kleine Spende dort hinterlassen könne. Dies war dann auch gleich die perfekte Gelegenheit uns ein wenig aufzuwärmen, da es doch sehr kalt draußen war. Wir aßen eine Kleinigkeit und schauten uns im Museum ein wenig um. Als wir wieder weiter zum Capitol wollten wurde es immer dunkler und so beschlossen wir doch zurück zum Hostel zu fahren.

Wir machten noch einen kurzen Stopp um einige Postkarten und kleine Souvenirs zu kaufen und machten es uns im Gemeinschaftsraum des Hostels gemütlich. Wir unterhielten uns mit anderen Besuchern des Hostels und schrieben unseren lieben in Deutschland was wir alles erlebt hatten. Einen Tag später packten wir wieder unseren Koffer und fuhren zum Busterminal um wieder zurück nach New York zu fahren.

Mein Tipp

Bei diesem Besuch und dem zweiten mit meinen Eltern hatten wir keine Probleme uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurecht zu finden. An jeder Ecke gibt es Haltestellen/Stationen und Fahrpläne hängen überall aus bzw. kann man sich ggf. bei der Unterkunft mitnehmen. Viele wichtige Sachen sind gut zu Fuß zu erreichen.

Beim zweiten Besuch haben wir eine Bustour gemacht. Hier war das Wetter deutlich schöner und man wollte dann doch etwas mehr sehen. Grundsätzlich ist eine Bustour nicht schlecht, weil es bequem und umfangreich ist. Dieses kann aber auch von Nachteil werden, weil man nicht weiß was man mit den ganzen Informationen anfangen soll. Ich würde sagen für nur einen kompletten Tag würde ich die öffentlichen nehmen und für mehrere Tage dann eine Tour mit einem der zahlreichen Sightseeingbusse. Des Weiteren haben mir persönlich zwei Besuche der Stadt vollkommen gereicht. Es war mir alles viel zu geschichtlich und kulturell, ich brauche Action 😀  Aber wie immer ist dies meine eigene Meinung 😉

Übernachtung

Bei beiden Besuchen war es nicht sehr schwer eine gute und preiswerte Unterkunft zu finden. Mit meinen Eltern habe ich natürlich anstatt in einem Hostel in einem Airbnb Appartement gewohnt. Hier zählt auch wieder eure eigene Vorstellung von einer guten Unterkunft. Solltet ihr eine Gruppe sein, dann würde ich euch eher ein Apartment empfehlen, denn so könnt ihr die Kosten aufteilen. Mit der eigenen, kleinen Familie dann doch lieber ein Hotel mit evtl. inkl. Frühstück. Bei einem Trip mit den besten Freunden reicht ggf. auch ein Hostel (viele haben jetzt auch Frühstück mit inkl.).

Sehenswertes

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt werdet ihr sicher alle kennen. Hierzu zählen das Capitol, Weiße Haus, Lincoln Memorial, Washington Monument und Pentagon. Auch ein Besuch in den Museen des Smithonian Institutes solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Zur Weihnachtszeit steht in der Union Station (einem Bahnhof der Stadt) ein riesiger Weihnachtsbaum der beliebt bei den Touristen ist. Zu Ostern gibt es eine sehr berühmte Eiersuche im Weißen Haus, so lange es der amtierender Präsident natürlich fortführt ;). Außerdem werden um die Osterzeit traditionell Drachen am Washington Monument steigen gelassen. Was im übrigen ein super Fotomotiv ist :P.

Mit dem Bus, Zug oder Flugzeug zum Städtetrip? Geht ihr auch öfters mal ins Museum? Wenn ihr die Chance hättet dem Präsidenten/Kanzlerin alles zu sagen ohne das es Konsequenzen nach sich zieht, was wäre es?

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