Toronto/Montreal/Boston

Kanada, Frankreich, USA in nur einer Woche-wie geht das denn?!

Anhand der Überschrift könnt ihr erkennen wie aufregend unser Roadtrip war. Nach den 2 Nächten an den Niagara Fällen ging unsere Reise durch Kanada weiter. Kommt mit mir auf eine kleine „gedankliche“ Reise durch 3 verschiedene Kulturen. Dafür müsst ihr noch nicht einmal fliegen (könntet ihr aber natürlich) :D. – Da ich euch heute 3 Städte vorstelle, werde ich nicht für jede Stadt einzeln die Tipps machen. Dennoch findet ihr sie kompakt am Ende-

Toronto/Kanada

Nur 2 h von den Niagara Fällen entfernt liegt die größte Stadt Kanadas. Hier blieben wir eine Nacht in einem Holiday Inn direkt in der Innenstadt. Ein-zwei Nächte mehr hätte ich mir zwar sehr gewünscht, aber wenn man wenig zeit hat dann muss man differenzieren können. Gleich nach unserer Ankunft gingen wir zum bekannten CN-Tower (dem Fernsehturm der Stadt). Eine Millisekunde wagte ich mich auf eine Glasplatte die mich direkt auf den Asphalt blicken lies. Nach diesem Adrenalin-Kick suchten wir uns noch ein kleines Restaurant in der Nähe des Yonge-Dundas Square (Haupt Shopping Meile). Leider ging es am nächsten Tag schon weiter in das nächste Abenteuer.

Auf dem Weg in die Nächste Stadt entschieden wir uns für einen Spontanen Zwischenstopp. Der eigentliche Grund dafür war überwiegend eine Sammelleidenschaft 😛 Dennoch haben wir durch mich die Hauptstadt Kanadas kennen gelernt. Denn viele wissen nicht das nicht Vancouver, sondern Ottawa die Hauptstadt des Landes ist.

 

Montreal/Frankreich

Nach der Hauptstadt Ottawa erreichten wir Montreal. Jetzt denkt ihr bestimmt, hä? Wieso Frankreich? Die Stadt liegt doch auch in Kanada? Da habt ihr auf jeden Fall recht, dennoch ist die Amtssprache hier nicht englisch sondern französisch. Des Weiteren ist Montreal die größte Stadt der Provinz Québec welche den größten Französischen Bevölkerungsanteil außerhalb Frankreichs darstellt. Da konnte ich natürlich auch gleich mit meinen französisch Kenntnissen glänzen 😛

Dort angekommen bezogen wir erst einmal unser Hotel und machten einen kleinen Spaziergang durch die Innenstadt um eine Bank zu suchen. Da unser Hotel eine kleine Küche hatte aßen wir auch dort zu Abend. Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Auto zum Velodrom und dem olympischen Stadion. Wir fuhren auf dem Weg dorthin am Ufer des Sankt Lorenz Stroms an den Schachtelhäusern der Habitat 67 vorbei. Der Tag endete mit einer kleinen Bar-Tour mit meinem Papa :D. Nach einen reichhaltigen Frühstückten packten wir wieder unsere sieben Sachen zusammen und starteten in die letzte Etappe unserer „Rundreise“.

 

Boston/USA

Der letzte Stopp und somit das Finale bildete Die Universitätsstadt der USA. Boston ist bekannt für seine Baseball Mannschaft und der Elite-Uni Harvard. Diese wollte ich auch unbedingt sehen, auch wenn ich hier nie Studieren würde :P. Eine kleine Runde bin ich über den Campus gelaufen, denn zu mehr hat es leider nicht gereicht. Ein Halt im Hard Rock Café durfte hier selbstverständlich auch nicht fehlen. Bedauerlicherweise haben wir uns auch nicht viel mehr anschauen können. Denn nach nur einer Nacht war das Erlebnis Boston vorbei. Deshalb entschuldige ich mich auch für diesen eher mageren Beitrag zu der Stadt.

 

Kommen wir nun zu den Tipps. Wie oben schon beschrieben werde ich diese für alle drei Städte machen. Da sich die allgemeinen und Unterkunft-Tipps für alle Städte ähneln hoffe ich sehr das ihr mir diese generelle Beschreibung verzeiht. 😉

Mein Tipp

Ihr müsst, meiner Meinung nach, in keinen der Städte mehr als 3-4 Nächte verbringen. Natürlich kommt es auch immer auf eure jeweiligen Interessen an. Ich habe jetzt Toronto und Montreal einmal gesehen und müsste nicht unbedingt ein zweites Mal hin. Bei Boston sieht es schon etwas anders aus. Hier hätte ich gerne eine Tour durch Harvard gemacht und wäre gerne einmal nach Salem gefahren. Aber wie gesagt das alles hier sind meine persönlichen Einschätzungen und betreffen nicht die Allgemeinheit. Des Weiteren ist es definitiv ein Pluspunkt wenn ihr für Montreal französisch könnt. Ihr kommt natürlich auch mit englisch weiter, aber es ist immer positiver die Leute in ihrer Amtssprache anzusprechen. Außerdem solltet ihr euch auf längere Wartezeiten bei den jeweiligen Grenzübergängen zwischen den USA und Kanada, sowie vice versa einstellen. Vor allem die Amerikaner sind sehr „neugierig“ ;).

Übernachtung

Jedes unsere Hotels waren entweder im Stadtzentrum oder am Zentrumsrand. Sicherlich sind die Preise innerhalb der letzten 6 Jahre sehr stark angestiegen, dennoch denke ich dass ihr auch günstige Übernachtungen finden werdet. Vergleicht so viel Hotels wie nur irgend möglich. Bitte erwartet auch in Kanada keinen europäischen oder gar deutschen Standard.

Sehenswertes

Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Städte seht ihr schon auf meinen Bildern. Dazu gehören in Toronto der CN-Tower, in Montral Habitat 67 und das Olympia Stadion und in Boston die Harvard Universität. Wir haben alle Städte zu Fuß erkundet und haben so auch vieles sehen können. Wer noch mehr sehen will, den Rate ich zu einer Stadtrundfahrt mit einem Bus. Mit Sicherheit gibt es dort auch die „Hop-On, Hop-Off“ Touren. In Boston könnt ihr sicher auch noch einen Ausflug nach Salem, der Hexenhauptstadt, machen oder euch ein Red Socks Spiel ansehen. Ein Tipp noch für die Fans von Degrassi (sollte diese Serie jemand kennen), versucht doch eine Führung durch die Kulissen der Serie zu ergattern 😉

Was ist euch bei einem Roadtrip wichtig? Wenn ihr könntet, würdet ihr nach Harvard gehen wollen? Wohnt ihr vielleicht in einer Stadt wo man 2 Sprachen spricht?

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