Schiffstagebuch

Keep in touch

Hattet ihr heute auch einen eher ruhigen Tag? Für diejenigen die Arbeiten müssen warscheinlich nicht. Ich merke auch schon dass ich was machen muss und eine Beschäftigung brauche. Ok dieser Blog ist natürlich mit einer meiner wichtigsten Beschäftigungen zur Zeit. Dennoch sind die Einträge relativ schnell geschrieben (NOCH!!) und nehmen nicht den ganzen Tag ein.

Deshalb versuche ich jetzt schon einmal neue Bekanntschaften zu machen. Für mich ist es sehr wichtig das ich, wenn ich einen neuen Job anfange, schon  jemanden kenne mit dem ich mich dann unterhalten kann. Aus diesem Grund habe ich mich bei einigen Gruppen angemeldet um auch andere Kreuzfahrer Kollegen kennen zu lernen. Das hat mal weniger und mal mehr gut geklappt 😀 Trotzdem habe ich einige Leute kennen gelernt die ich alles fragen konnte was ich noch unbedingt vor dem großen Abenteuer wissen wollte.

Eine Gemeinsamkeit hat man definitiv

Das ist auf jeden Fall das positive daran. Denn Gemeinsamkeiten sind das A und O beim Bekanntschaften und ggf. Freundschaften schließen. Wer weiß vielleicht werden ja aus den Leuten mit denen ich aktuell schreibe auch mal sehr gute Freunde :). Deshalb ist dies eine Art „Überlebenstipp“ Nummer 1 von mir -> Kommuniziert für den Start des Jobs/Auslandsaufenthaltes mit anderen Leuten die genau das gleiche schon durchgemacht haben oder gerade durchmachen. Mir hat es bei den letzten Auslandsaufenthalten super geholfen und es hat mich in gewisser Weise auch mutiger gemacht ;). So habt ihr außerdem die Möglichkeit alle Fragen zu stellen, die ihr euch beim Interview evtl. nicht getraut habt zu fragen. Da diese Leute evtl. noch ein paar Jahre Erfahrung haben und im geschehen drin stecken. Meistens haben eure Ansprechpartner eures neuen Arbeitgebers oft nie in dem Bereich gearbeitet oder es ist schon länger her. Außerdem ist auch das gute an unserer heutigen Zeit dieses, dass ihr durch die Social Media Kanäle viele Leute mit euren Fragen erreichen könnt. Ich finde das eine super Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen.

Diese Fragen brannten mir auf der Seele:
  • Wie ist es keinen Tag frei zu haben?
  • Zwei oder nur einen Koffer?
  • Was sollte ich unbedingt mitnehmen, neben Kleidung und persönlichen Gegenständen?
  • Wie sieht das mit Besuch aus? Ab wann können mich meine Familie und Freunde besuchen kommen?
  • Darf man ein zweites Mal auf das gleiche Schiff gehen?
  • Wie beengt ist die Kabine wirklich?
  • Sollte ich Ohropax mitnehmen?
  • Ist der Sicherheitstest an Bord schwierig?
  • Kann man in seiner Freizeit wirklich immer von Bord gehen?

Da ich durch den Recruiting Tag schon viel erfahren habe und durch allgemeine Unterhaltungen von „Kollegen“ (noch sind sie es nicht^^) einiges aufgeschnappt habe, hielten sich meine Frage in Grenzen. Glaube ich zumindest 😀 . Natürlich kamen auch nach Bekanntgabe der Flugzeiten auch die Frage „Wer fliegt am Tag x vom Flughafen Y auf das Schiff Z?“. Bis jetzt gibt es leider nur 2 Leute die mit mir von meinem Flughafen aus fliegen, aber ist besser als nichts :D. Ich denke das Austauschen vorher hilft einen sehr weiter und nimmt einen evtl. auch bisschen die Aufregung.

Freundschaften pflegen

Trotzdem solltet ihr auch eure Freunde und Familie zu Hause nicht vergessen. Gut, das ihr eure Familie nicht vergesst ist sicher mehr als klar. Aber auch Freunde zählt man heutzutage zur Familie und auch diese muss man pflegen. Es verlangt niemand von euch dass ihr euch jede Stunde meldet (jedenfalls ist das bei mir nicht so^^), aber ab und zu wäre sicher ganz toll. Schickt euren Freunden auch einmal ab und zu ein Bild. Damit meine ich aber nicht das posten von Bildern auf Instagram oder Facebook, sondern in einer privaten Nachricht bei WhatsApp. Außerdem kostet es euch kein Vermögen auch mal eine Postkarte zu schreiben. Ich persönlich freue mich immer riesig über Postkarten, denn so weiß ich es wurde an mich gedacht. Meldet euch ab und zu mal und wenn es nur eine kurze Sprachnachricht ist. Sicher werdet ihr in eurem Leben Freunde verlieren und wieder neue dazu gewinnen, aber das muss ja nicht heißen das man sich selbst keine Mühe geben kann.

Am Ende kann ich also zusammenfassen dass das „Keep in touch“ nicht nur heißt auf neue Leute zu zugehen, sondern auch seine aktuellen Freunde nicht zu vergessen. Sicherlich ist es von beiden Seiten ein geben und nehmen, aber wenn es doch nicht klappt dann braucht ihr euch keine Vorwürfe zu machen weil es gescheitert ist. Deshalb denkt immer daran… Freunde/Bekanntschaften sind wie Familie die man sich aussuchen kann und mit denen Kontakt zu halten auch wenn man weit weg ist, ist der Goldtopf am Ende des Regenbogens. In diesem Sinne Keep in touch with me und hinterlasst einen Kommentar 😉 Einen schönen Abend :*

Wie haltet ihr Kontakt mit Familie und Freunden? Möchtet ihr vor einem neuen Job/Auslandsaufenthalt oder sogar Urlaub auch immer Leute kennen lernen? Auf was könntet ihr bei einer Freundschaft nicht verzichten?

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